Methoden, mit denen wir arbeiten

Die Methoden, die wir in den unterschiedlichen Projektphasen nutzen sind vielfältig und werden für jedes Projekt individuell abgestimmt ­– je nach thematischem Schwerpunkten und Rahmenbedingungen können sie dokumentativ, selbstreflexiv, observativ und analytisch oder inspirativ und kreativ sein.

Gemeinsam haben unsere Methoden, dass sie durch interaktive und visuelle Elemente die Kommunikation mit den unterschiedlichen Beteiligten fördern. Sie unterstützen Menschen dabei, ihren Alltag und dessen Herausforderungen zu reflektieren, ihre Wünsche auszudrücken und dabei auch schwierige Themen anzusprechen. Sie erleichtern komplexe Systeme einfach darzustellen und Zusammenhänge aufzudecken. Bei allen Anstrengungen stehen jedoch die Menschen über und mit denen wir sprechen immer Vordergrun

Hier ein paar Beisiele aus unserem Methodenpool:

Cultural Probes

Cultural Probes können aus verschiedensten Utensilien wie zu Beispiel Tagebüchern, Kameras, Diktiergeräten oder Postkarten bestehen, mit denen Probanden ihren Alltag, spezielle Ereignisse, Gefühle oder Interaktionen festhalten und beschreiben. Sie bieten ihnen die Möglichkeit sich selbst zu reflektieren und zu erklären und generieren tiefgreifende Informationen über Menschen, Ihren Alltag, Ihre Wünsche und Bedürfnisse.

Personas

Häufig werden im Service Design fiktive Figuren eingesetzt, die eine Art Archetyp eines bestimmten Nutzers repräsentieren. Die Vorlage bilden zuvor definierte Zielgruppen sowie Ergebnisse aus der Recherche-Phase. Personas können im Service Design zum Einsatz kommen, wenn es darum geht, bestehende Services oder neue sowie optimierte Service-Konzepte aus Sicht bestimmter Nutzergruppen zu betrachten und zu bewerten bzw. darzustellen (Zum Beispiel von Kindern, älteren Menschen oder Geschäftsleuten.)

Shadowing / Observing

Beim Shadowing folgt der Service Designer dem Konsumenten stumm »wie ein Schatten«. Er begleitet ihn bei ganz alltäglichen Handlungen, wie beispielsweise beim Gebrauch eines Produkts oder bei der Inanspruchnahme einer Dienstleistung. Durch diese Methode wird ermöglicht, das häufig komplexe Konsumverhalten des Verbrauchers besser zu verstehen und transparent zu machen. Darüber hinaus gewinnt man tiefe Einblicke in die Art, wie dieser in seiner eigenen Lebenswelt agiert und reagiert.

Stakholdermap

Ein Stakeholder ist jemand, der in irgendeiner Weise an einer angebotenen Dienstleistung beteiligt ist, an die Dienstleistung Ansprüche stellt oder sie beeinflusst. Die Stakeholdermap ist eine Visulalisierungsmethode, die alle Interessengruppen innerhalb eines Services mit ihren jeweiligen Ansprüchen und Bedürfnissen festhält. So hat man das „Große Ganze“ im Blick.

Services Prototyping

Ebenso wie für materiellen Produkte können auch für immaterielle Services Prototypen entwickelt werden. Durch sie werden die neu konzipierten Dienstleistungen relativ früh erfahrbar gemacht und getestet. Sie sind ein wichtiges Mittel zur Vermeidung eines Scheiterns, das zu weitreichenden Konsequenzen führt Denn ein negatives Service-Erlebnis kann selten zeitnah kompensiert werden und führt häufig zum Verlust des Kunden.

und viele mehr …